Step Up: Alter 14 oder 15 Jahre, 3 Wochen

Das individuelle Campthema gibt jedem StepUp eine eigene Note. Zu diesem Campthema entwickeln die Jugendlichen selbständig Ideen, die dann in eigenverantwortlichen Kleingruppen mit Unterstützung der Begleitpersonen geplant und in Aktivitäten für alle Teilnehmenden umgesetzt werden. Wir wünschen uns, dass die TeilnehmerInnen interkulturelles Bewusstsein, Führungsqualitäten, Selbstbewusstsein und Fähigkeiten zur Zusammenarbeit entwickeln, und dass sich dauerhafte Freundschaften etablieren.

Am sogenannten „Local Impact Day“ sind die Delegierten in der lokalen Community aktiv, am „Open Day“ präsentieren sie ihren Campalltag und ihre Herkunftsländer. Zu Beginn sind die Jugendlichen zusätzlich ein Wochenende bei einer Gastfamilie untergebracht, um die Kultur des Gastlandes ein wenig kennen zu lernen.

StepUps werden in den Sommer- und Wintermonaten veranstaltet, unsere regulären Plätze haben wir allesamt in den Sommerferien. Um Winterplätze bemühen wir uns gerne, wenn eine Freigabe durch die Schule vorliegt.

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  • Loslassen ist Elternsache

    Freitag, 5 Uhr Früh – Treffpunkt am Flughafen Schwechat. Alles ist gepackt und viele Male gecheckt. Wenn Laura nervös war, ließ sie es sich jedenfalls nicht anmerken. „Nein, aber ich freu mich schon so!“ Na gut! Dann auf nach Madrid! Dort werden die Mädchen von ihrer Gastfamilie in Empfang genommen, bei der sie das erste Wochenende verbringen und Madrid kennenlernen dürfen, während die Betreuer weiter ins Camp reisen, um dort alles für die Kids vorzubereiten, die dann am Sonntag abends eintreffen. Insgesamt neun Delegationen aus Brasilien, Italien, Spanien, China, Taiwan, Norwegen, Schweden, USA und Österreich verbringen nun drei gemeinsame Ferienwochen. Wie aufregend! Dass das Handy-Verbot für mich viel dramatischere Auswirkungen haben könnte, als für meine Tochter … auf diese Idee bin ich nicht gekommen. Jedenfalls nicht vor Samstag. Denn da ging es mir dann schon wirklich nicht mehr so gut – meine Tochter am Flughafen abzuladen und nichts mehr von ihr zu hören … nach fünfzehn Jahren engster Beziehung war das so ganz ohne Vorwarnung und Übung nicht so leicht für mich. Ist sie denn überhaupt gut angekommen? Hoffentlich ist die Gastfamilie nett! Hoffentlich vertragen sich die Mädchen! Wie wird sie wohl die brütende Hitze von an die 40 Grad verkraften? Wird sie auch etwas essen? Und trinken? Wir haben zur Ablenkung das Wochenende in den Bergen verbracht und das war gut so. Noch viel besser aber war es, heimzukommen. Denn da fand ich unter meinen E-Mails eine Nachricht von Lola, der wunderbaren Gastmama aus Madrid! Berührende Zeilen, in denen sie von den Mädchen schwärmt, wie brav und nett sie waren, wie interessiert und dass sie so viele Fragen stellten zum Leben in Spanien und in Madrid. Sie rät, uns keine Sorgen zu machen, den Mädels geht es ganz ausgezeichnet und bestimmt werden sie eine tolle Zeit im Camp verleben. Ich bin sooooo erleichtert! Tags darauf auch schon die ersten Fotos in der Facebook-Gruppe, die die Camp-Leiter für uns daheimgebliebene Eltern eröffnet hatten. Und wir finden Laura auf den Fotos. Strahlend! Wie wundervoll! Nun, langsam entspanne ich mich – ich bin beruhigt. Es folgen weitere Fotos, immer wieder – unter vielen fröhlichen Jugendlichen unterschiedlichster Nationalität – auch ein Foto von unserer Süßen. Und immer wieder ein breites Lächeln. Sie, die sich sonst so gar nicht gerne fotografieren lässt, strahlt in die Kamera und es ist ganz offensichtlich – sie ist mega-happy!

    Lilly, Mutter eines StepUp-Mädchens