Youth Meeting: verschiedene Altersgruppen ab 12 Jahren, 8 oder 15 Tage

Youth Meeting in Strasbourg

Jedes Youth Meeting steht unter einem Thema, beispielsweise Menschenrechte, Umweltschutz oder die Europäische Integration. Das Campthema wird im Vorfeld in den Delegationen intensiv vorbereitet. Je nach Alter gestalten die Participants das Programm zu einem kleinen oder größeren Teil selbst; die Jüngeren erhalten dabei Unterstützung durch die Begleitpersonen. Das Youth Meeting dient vor allem dazu, in kurzer Zeit bestehende Freundschaften aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen. Youth Meetings und sämtliche anderen CISV-Programme und -Aktivitäten sind gleichzeitig stets offen für ‚Neueinsteiger/innen‘.

Eine Youth Meeting-Delegation bis zum Alter von 15 Jahren besteht aus 6 annähernd gleich alten Kindern/Jugendlichen mit einer Begleitperson, zumeist sind 5-6 Delegationen eingeladen.

Ältere Jugendliche (16-18 Jahre) oder Erwachsene (Alter 19+) reisen alleine, bis zu 30 Teilnehmende aus bis zu 15 Ländern treffen zusammen.

Youth Meetings finden in den Weihnachts-, Oster- und Sommerferien statt.

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Jugendliche und eine Begleitperson
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Delegierte

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  • ein Youth Meeting aus Küchensicht

    8 Tage kochen für rund 40 Personen - nein, ich erzähle nicht darüber, wie viele Kilogramm "Material" man dabei bewegt. Ich mag davon erzählen, wie sich einander völlig fremde Participants, einige davon mit ganz schönen Berührungsängsten, näher gekommen sind. In CISV ist es üblich, dass beim Essen die Gruppe bewusst "durchgemischt" wird: jeder Teilnehmende zeichnet sich ein Tischset, vor jedem Essen werden die bunt durcheinandergewürfelt auf die Plätze verteilt, und dann muss man dort sitzen, wo das "Schicksal" einen hingesetzt hat. Das bedeutet beim allerersten Abendessen viel Ruhe, vereinzelt gibt's ein paar Mutige, die dann auch das Tischgespräch dominieren, an anderen Stellen bemühen sich engagierte Leader, die Jugendlichen zur Konversation zu motivieren. Erfahrene CISVer reißen typische Rituale an, denen die Hälfte der Anwesenden mit großen Augen folgt. Manchen sieht man die Erleichterung an, als sie wieder in ihre Delegation "zurück dürfen". Die Veränderung ist von da an von Mahlzeit zu Mahlzeit hin spürbar. Wo am ersten Abend die Delegationen noch "nationenrein" in den Speisesaal kommen, gibt's immer gemischtere Gruppen und Grüppchen. Die Gespräche werden lebhafter, die Rituale werden lauter und intensiver, "Insider" schleichen sich ein. Das Camp wächst zusammen. Und dann kümmert sich der Däne um die weinende Französin, der Mexikaner lacht zu den Scherzen einer Österreicherin, die Spanierin trägt das Häferl für die Amerikanerin mit der verletzten Hand. Die letzte Mahlzeit pendelt zwischen lebhafter und gedrückter Stimmung. Die Jugendlichen genießen die letzten Momente und wissen gleichzeitig, bald ist es vorbei. Und die Küchenfrau zerdrückt eine Träne :-)

    Katharina, Kitchenstaff