Leader: ein Programm begleiten, Alter ab 19 Jahre

Unsere Programme für Unter-16-Jährige werden von ehrenamtlich tätigen Erwachsenen begleitet. Je Delegation von 4-6 Kindern/Jugendlichen ist ein solcher Leader dabei. Zumeist müssen diese mindestens 21 Jahre alt sein, in Einzelfällen genügt auch schon ein Alter von 19 Jahren. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Dabei fallen keinerlei Kosten an, wir bezahlen allerdings auch kein Honorar, stellen hingegen gerne ein Praxiszeugnis aus.

Leader sind Ersatzmama oder -papa am Camp, haben während des gesamten Programms die rechtliche Verantwortung für ihre Delegation und sind, gemeinsam mit dem Staff, für die Programmgestaltung verantwortlich. Eine umfassende Schulung in CISV ist dafür Voraussetzung und hilft dabei, den Anforderungen gerecht zu werden.

Leader entwickeln oft lebenslange Freundschaften zu Menschen aus der ganzen Welt.

 
01.07.2019 bis 31.08.2019, allday
Denmark
01.07.2019 bis 31.08.2019, allday
Finland
01.07.2019 bis 31.08.2019, allday
Prag
01.07.2019 bis 31.08.2019, allday
Saõ Paulo
01.07.2019 bis 31.08.2019, allday
Campinas
07.08.2019 bis 29.08.2019, allday
Kanto
18.08.2019 bis 23.08.2019, allday
13.09.2019, 16:15 bis 19:15
Wien
13.09.2019, 17:00 bis 20:00
Graz
20.09.2019 bis 22.09.2019, 18:00 bis 14:00
Knittelfeld
18.10.2019 bis 20.10.2019, 16:00 bis 15:00
Himberg bei Wien
08.11.2019 bis 10.11.2019, allday
27.12.2019 bis 03.01.2020, allday
Göteborg
28.12.2019 bis 04.01.2020, allday
Lissabon
28.02.2020 bis 01.03.2020, allday
  • Village-Begleiterin mit CISV-Kindheitserfahrung

    Mein erstes Mal CISV hatte ich vor neunzehn Jahren. Damals war ich elf, fuhr als eher vorsichtiges und eher verschlossenes Kind nach Graz und kam nach vier Wochen ziemlich dreckig, reich an Erlebnissen und Wissen und mit einem Haufen neuer FreundInnen wieder nach Hause. (Als erstes hab ich glaub ich meiner Familie einen ägyptischen Bauchtanz vorgeführt.) Eher vorsichtig war ich weiterhin, aber in diesen 4 Wochen hab ich nicht nur gelernt, dass unterschiedliche Sprachen und Kulturen keine Hindernisse darstellen müssen, sondern dass es auch völlig okay war, wie ICH war, in all meinen Eigenheiten, völlig unabhängig von meiner familiären, kulturellen, sonstigen Sozialisierung.

    Im Sommer 2014 habe ich mein sechstes CISV-Camp erlebt. Ich schreibe "mein", weil ich, wie bei jeder CISV-Erfahrung davor, wieder ein Stückchen gewachsen bin, an den Menschen, denen ich begegnet bin, an mir selbst, weil ich mich neuen Herausforderungen gestellt habe. Aber eigentlich sollte ich schreiben: "unser" – denn ich durfte vier großartige, elfjährige Kinder dabei begleiten, wie sie Freundschaften schlossen, offener, interessierter, selbstsicherer wurden; wie sie begannen, Fragen zu stellen und Ungerechtigkeiten wahrzunehmen, wie sie sich bewusst mit ihrer eigenen Herkunft auseinandergesetzt und global zu denken gelernt haben, wie sie sich solidarisch und empathisch verhielten und dazu beitrugen, dass diese 4 Wochen für alle zum unvergesslichen Erlebnis wurden.

    Von all meinen CISV-Erfahrungen schätze ich meine letzten beiden, als ich Leaderin bei Villages sein durfte, wohl am meisten: Weil ich mitgestaltet habe, weswegen CISV gegründet wurde und weil ich miterlebt habe, wie eine gut funktionierende und harmonische Leaders Group (die ja auch aus sehr verschiedenen Persönlichkeiten besteht!) eine sichere und liebevolle Umgebung für eine bunt zusammengewürfelte Truppe Kinder geschaffen hat, innerhalb derer ruhige Kinder plötzlich laut Meinungen vertraten, ängstliche Kinder ihr Heimweh vergessen konnten, selbstsichere Kinder als Bindeglieder der Gruppe fungierten.

    Bei CISV nennen wir das BIAATCH: Because It's All About The Children.

    Cathrin
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