Interchange: Alter 12-13/13-14/14-15 Jahre, 2*2 oder 2*4 Wochen

Der Interchange ist ein Austauschprogramm zwischen Gruppen aus zwei Nationen, in das die ganze Familie involviert ist, und das auf der gegenseitigen Einladung zum Besuch beruht. Die Kinder der Delegationen (je 6-12, wird mit dem Partnerchapter vereinbart) und ihre Begleitpersonen haben jeweils einen Austauschpartner und erleben neben den gemeinsamen Aktivitäten mit der Gruppe vor allem in den Gastfamilien das fremde Land und die ungewohnte Kultur. Der Gegenbesuch findet im selben Sommer statt, die genaue zeitliche Lagerung wird zwischen beiden Partnerchaptern vereinbart.

Neben der Begleitperson sind beim Interchange vor allem die Familien aufgerufen, den Gästen das Leben im Gastland näherzubringen.

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Jahrgänge (Alter 12-13, 13-14 oder 14-15)
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Wochen im Gastland bei einer Familie

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  • What does it mean to join CISV?

    “Wer will nach Amerika? Bitte aufzeigen!”
    Durch diese Aufforderung in einem Klassenzimmer wurde ich mit 14 Jahren das erste Mal auf CISV aufmerksam. Mein Klassenvorstand war damals schon lange in CISV aktiv und warb für eines seiner Programme, einen Interchange nach Dallas, Texas. Auch wenn ich damals ehrlich gesagt keine allzu genaue Vorstellung hatte worauf ich mich damit einlassen würde, hob ich meine Hand und rief „Ich! Ich will nach Amerika!“ In diesem Alter war ich noch schüchtern und zögerlich im Umgang mit anderen, also vielleicht keine typische Kandidatin für eine überaus soziale Organisation wie CISV. Aber durch diesen Schritt laut „Ich!“ zu rufen geschah es: Ich wurde ein „CISV-er“! Begriffe wie „peace education“, für die CISV stand, waren für mich ein Fremdwort und ehrlich gesagt dachte ich auch überhaupt nicht darüber nach. Doch mit neu entdecktem Wagemut war ich bereit, mich in ein Abenteuer zu stürzen. Denn CISV bedarf eigentlich keiner Erklärungen wofür es steht. Das was CISV macht, tut und umsetzt und wie es seine jungen Teilnehmer verändert, sagt schon mehr als tausend Worte. In Texas war ich plötzlich in einer anderen Welt, sowohl der Lebensstil, als auch politische Verhältnisse und Perspektiven meiner Gastfamilie waren mir fremd – doch zählen sie zu den herzlichsten, nettesten und wohlwollendsten Menschen, die ich bisher kennenlernen durfte. (mehr …)

    Vera, September 2015, irgendwo zwischen Graz und Wien auf dem Weg nach Paris
  • Osterferien nach dem Interchange

    Anna hat die Osterferien in Lissabon bei Nono verbracht. Sie hat es sehr sehr sehr schön gehabt und die gesamte! (die 'Kinder') portugiesische Delegation hat sich am Ostermontag bei Nono im Garten getroffen, um unter anderem Annas Geburtstag zu feiern. Der war zwar schon früher,  aber da hatten nicht alle Zeit. Aber alle wollten kommen. So hat Anna den 14. Geburtstag mit Nono und einen ganzen Tag mit der gesamten portugiesischen Delegation verbracht. Wollt ich euch als Feedback schreiben, weil ich's so schön finde, diese globale Vernetzung, und so cool, dass mein (ehemals Heimweh gebeuteltes ) Töchterchen so austauschfreudig ist und die Freundschaften gehalten haben. Anna hat ja den Interchange mit Lissabon wirklich total genossen.

    Julia, Interchange-Mutter
  • Interchange-Mutter

    Im Sommer hat meine Tochter am Interchange Programm von CISV teilgenommen. Ich selbst kannte aus eigener Erfahrung nur den Ablauf von Villages und Summercamps (heute: StepUp). Das Interchangeprogramm war für mich völlig neu. Nach einem Matchingverfahren wurden die Kinder aufgeteilt. Meine Tochter war schon im Vorfeld von ihrer Austauschpartnerin begeistert. Die österreichische und norwegische Delegation bestand aus je 7 Kindern (4 Mädchen und 3 Buben) und wurde von je einem Leader begleitet. Im Vorfeld haben sich die Vorbereitungen unserer Delegation als etwas schwierig erwiesen, da leider kein einziger Termin gefunden werden konnte, an dem alle Familien Zeit hatten, um sich kennenzulernen. Daher haben wir zu guter Letzt zu Dritt Pläne für die beiden Wochen in Wien geschmiedet. Dann sind unsere Kinder für zwei Wochen nach Bergen, Norwegen gefahren. Sie haben diese Zeit sehr genossen. Während unsere Kinder - wie bei CISV üblich - keinen Zugang zu Internet oder ihren Mobiltelefonen hatten - haben wir Eltern den regen Austausch über E-Mail und facebook mit den norwegischen Eltern sehr genossen. Sie haben uns mit Fotos und Infos "gefüttert" und so wussten wir immer, was sie gerade gemacht haben.

    Zurück in Wien gab es viele Dinge zu organisieren. Welcomeparty und Farewellparty,  Filmabende, Sightseeing mit Segways (ein voller Erfolg!), Zoobesuch, ein Familyweekend, an dem wir unserem Gastkind das Salzkammergut zeigten. Unsere Leaderin war nicht so sehr, wie bei CISV üblich, engagiert, aber das wurde von uns Eltern und unseren großartigen Kindern, die sich selbständig miteinander verabredeten, kompensiert. Beide Delegationen verstanden sich sehr gut miteinander und legten viel Wert darauf, möglichst viel gemeinsam zu unternehmen. So waren wir zumeist eine recht große Gruppe. Ich habe die gemeinsame Zeit mit den anderen Familien sehr genossen und festgestellt, dass Interchange ein CISV Programm für die ganze Familie ist. Da es während der Zeit bei uns und den Norwegern ein Minicamp nur für die Kinder und Leader gab, haben sie doch auch ein bisschen "echtes" Campfeeling, mit CISV Flagge, Kiitos, Lullabies und Energizers gehabt.

    Sabine