CISV Austria PreCamp 2026
31. Mai 2026Aus der Sicht eines kitchenstaffies
Vom 4-7. Juni 2026 fand im schönen Niederösterreich erneut das THAAM (The Hills Are Alive Meeting), organisiert von unserem großartigen JB, statt. Dieses M al durfte ich als kitchenstaffie für das leibliche Wohl unserer participants sorgen.
Tag 1 – THAAM 2026
Angekommen auf der campsite ging es sofort in die Küche, welche top ausgestattet war. Einem erfolgreichem kulinarischen Ereignis stand also nichts mehr im Weg. Bis zum Abendessen war glücklicherweise noch genug Zeit, schließlich mussten die internationalen Gäste erst einmal ankommen. Hatte ich alles bedacht? Hatten wir genug eingekauft? Da eine Person sich glutenfrei ernähren muss, und es im Einkaufszentrum keine glutenfreien Mais-Taco-Brote mehr gab, musste ich mir etwas einfallen lassen! Wird diese Person sich ausgeschlossen fühlen, weil es kein Brot für sie gab? So viele Fragen, die man als „normaler“ participant eines CISV-Camps oft nicht mitbekommt. Denn was sich in der Küche abspielt, ist für viele Teilnehmenden ein Mysterium.
Tag 2 – THAAM 2026
06:30; Tagwache. Endlich konnten wir Brot und Semmeln für das Frühstück kaufen. Das glutenfreie Sesam-Knäckebrot und das vegane Snack-Brot hatten wir bereits am Mittwoch organisiert. Cerealien, Marmeladen, Honig sowie Milch in den verschiedensten Formen (Hafer, Voll und laktosefrei) waren vorhanden, wodurch Alle gestärkt in den Tag gehen konnten. Dann begann auch schon die Vorbereitung für das Mittagessen. Quinoa & Nudelsalat standen am Programm. Dafür machte der Risk-Manager des Chapter Vienna, Karl Zechmeister, seine legendäre selbstgemachte Mayonnaise. Eine sehr sehr große Hilfe war auch Anna Radl vom Chapter Vienna, die durch ihr umfassendes Know-How, gemeinsam mit Karl, ein Indische Kokos-Curry für das Abendessen herbeizauberte. Im Großen und Ganzen gab es keine allzu großen Beschwerden durch die participants, was mich natürlich sehr freute.
Tag 3 – THAAM 2026 (Ofenkartoffel und Pastaparty)
Der vorletzte Tag am THAAM 2026 begann mit einem kräftigen Frühstück für unsere hungrigen participants. Diesmal ergänzt durch scrambled eggs. Nachdem das Frühstück fertig war und die activities begannen, war ich sehr froh, dass Anna und Karl noch bis zum Mittagessen hier blieben und wir die Ofenkartoffeln + Dips und Saisongemüse rechtzeitig anfertigen konnten. Am Nachmittag gab es dann auch noch Unterstützung vom Chapter Linz und wir konnten die Spaghetti und das Sugo á la minute servieren. Die einzige Beanstandung: ich hatte den Parmesan vergessen. Trotzdem waren die Nudeln gut gelungen und niemand musste hungrig ins Bett gehen.
Letzter Tag – Frühstück und Restlessen
Das abschließende „Frühstück“ oder besser gesagt „Brunch“ begann nach einem Sleep-In. Es gab Schwarz- und Weißbrot, laktosefreie Butter, Obst, Gemüse, Cornflakes und verschiedene Milchprodukte. Für Jede:n war etwas dabei. Nach dem Frühstück begann das große Putzen. Unsere fleißigen Kitchen-Angels waren jeden Tag eine große Hilfe und so konnte alles rechtzeitig fertig werden. Wir hinterließen die Campsite somit wieder im alten Zustand und machten uns wieder auf den Nachhauseweg. Vier weitere aufregende Tage waren wieder vergangen und ich war ziemlich froh, als ich Zuhause ins Bett fallen konnte und mich ausruhen.
Ob es das letzte Mal am THAAM war? Wer weiß, aber die Erinnerungen, auch außerhalb der Küche, bleiben lebhaft und beständig.
Ein Bericht von Stefan Schauer
Der Autor studiert Spanisch und Germanistik im Lehramt auf der Universität Graz
