Village Norwegen 2019

Nachdem ich es geschafft hatte, meine Eltern an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich allein für vier
Wochen weg bin, ging es dann endlich los. Als ich die anderen drei Mädchen traf, mit denen ich vier
Wochen in Norwegen verbringen würde, fühlte sich alles viel realer an. Wir verstanden uns alle von
Anfang an gut, wir waren eine sehr lustige und verrückte Gruppe. Das gab mir ein gutes Gefühl, da
ich die Wochen davor sehr nervös war. Als der Tag dann kam, und wir am Flughafen standen, waren
alle sehr emotional und aufgeregt. Als wir dann am Flughafen in Trondheim, Norwegen,
angekommen waren, wurden wir auch schon von unseren, Gastfamilien abgeholt. Ich kann mich
noch erinnern, dass wir nicht viel geredet haben, weil das Englisch sprechen am Anfang sehr
ungewohnt war. Es war ein Zufall, dass unsere Gasteltern ein bisschen Deutsch konnten, was uns zu
Beginn sehr geholfen hat. Nachdem wir die Stadt Trondheim ein bisschen gesehen hatten, ging es
auch schon auf unsere Campside. Ich war sehr nervös, die anderen kennenzulernen und hatte am
Anfang auch mit Heimweh zu kämpfen, aber es waren alle sehr verständnisvoll und haben mich auch
getröstet. Zu Beginn waren wir alle sehr zurückhaltend, aber in Laufe der Tage und Wochen hat sich
alles sehr aufgelockert und wir sind alle sehr zusammengewachsen. Am Anfang habe ich mich ehrlich
gesagt nicht getraut Englisch zu sprechen, aber mit der Zeit fiel es mir immer leichter. Und ich glaube
das Wichtigste ist, dass man sich einfach überwindet, da die meisten kein perfektes Englisch können.
Ich habe viele nette und sehr lustige Leute kennengelernt. Mit einigen bin ich bis jetzt über Social
Media in Kontakt. Auch wenn ich mir zwischendurch nicht sicher war, ob es die richtige Entscheidung
gewesen ist, wollte ich, als ich wieder in Österreich war, sofort zurück auf die Campside. Auch wenn
es sehr komisch ist, dass man für vier Wochen kein Handy hat und das heißt keinen Kontakt zu
Freunden und Familie, braucht man sein Handy wirklich nicht, weil am Camp immer etwas los ist. Ein
Pluspunkt ist auch, dass sich mein Englisch seitdem sehr verbessert hat. Im Nachhinein war es eine
sehr gute Entscheidung für mich, und ich würde es auf jeden Fall nochmal machen und ich kann es
jedem nur empfehlen.

Lena