IPP (International People’s Project): 19+ Jahre, ab 14 Tage

Das International People’s Project (IPP) ist ein internationales Programm für Erwachsene. 2-3 Wochen arbeitet ein aus
6-8 Delegationen (3 Personen) bestehendes Team von CISVern mit einer lokalen Organisation (NGO) zusammen. Dabei steht der Gedanke im Vordergrund, dass die CISVer von den Arbeitsmethoden der Partnerorganisation lernen und umgekehrt.

Die Bewerbung erfolgt über das Wiener Chapter, die Platzvergabe wird jedoch national entschieden.

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neue Eindrücke
Hansi Wassertheurer
Hansi Wassertheurer
Hansi Wassertheurer

Programmchair IPP

+43 660 4554458

  • River City by the Sea IPP 2016

    Mein Mann Joe und ich nahmen am IPP zum Thema Nachhaltigkeit in Florida teil. Nach alter CISV-Tradition wurden wir vom Flughafen von einer Host Mother abgeholt und in ihrem wunderschönen Haus liebevoll aufgenommen. Das war der Beginn einer überaus herzlichen und großzügigen Gastfreundschaft, die uns in Jacksonville entgegengebracht wurde. Die nächsten 19 Tage verbrachten wir jedoch am Jacksonville University Campus, wo normalerweise Studierende wohnen. Unsere Gruppe setzte sich aus 13 weiblichen und 3 männlichen Personen aus europäischen Ländern (Frankreich, Spanien, Dänemark, Portugal, Schweden und Österreich), Ägypten, Ecuador und den USA zusammen. Die meisten Participants waren um die 20 Jahre alt. Obwohl Joe und ich mit unseren Mitte 50 mit Abstand die Ältesten waren, konnten wir uns sehr gut in die Gruppe integrieren. Die Tagesstruktur war so aufgebaut, dass wir durch unseren Staff zu den Orten der Partner-Organisationen gefahren wurden, dort eine Vorstellung des Projektes durch eine verantwortliche Person bekamen und danach aktiv mitarbeiteten. Sehr oft wurden wir von einem jungen Medien-Team begleitet, das fotografierte und filmte. Es gibt auch ein YouTube Video („What is an IPP? CISV Jacksonville USA“). Abends wurden abwechselnd National Activities dargeboten oder wir waren bei Familien zum Dinner eingeladen. Bei den National Activities stellten die Teilnehmer(innen) der einzelnen Nationen verschiedene Probleme und Themen ihrer Länder sehr kreativ dar. Ein besonderes Highlight für mich waren die Einladungen bei den Familien, da diese überaus gastfreundlich und sehr an uns und unseren Aktivitäten interessiert waren. (mehr …)

    Brigitte
  • Das IPP hat mich verändert.

    Die Teilnahme am IPP in Finnland letzten Sommer hat mir nicht nur irrsinnig gefallen, sondern war auch in vielen Aspekten sehr lehrreich. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, es hat mich motiviert, meinen Lebensstil zu ändern. Das Thema war "Access to good and sustainable food", kurz gesagt: ich achte nun viel mehr darauf, was ich esse, und ganz besonders, wo es herkommt! Baue mittlerweile sogar meinen eigenen (sehr kleinen) Kräutergarten auf!

    Sofie, Teilnehmerin in Finnland
  • Obdachlose betreuen – ein IPP in Leeds

    Durch das International People’s Project (IPP) hatte ich die Möglichkeit, eine Stimme zu hören, die sonst nur selten gehört wird. Jene von obdachlosen Menschen. Wir waren eine Gruppe von 27 Teilnehmern, aus 13 verschiedenen Ländern, die diese besondere Erfahrung in Leeds, England auf einem zweiwöchigen Camp dank unserer Partnerorganisation St Anne’s Community Services erleben durften. Wir lernten wir den Aufbau dieser Initiative und die Leute, die hinter den Projekten stehen, kennen. Unsere Hauptaufgabe war vor allem, den Klienten zu helfen, mit ihnen zu essen, Konversationen zu führen und sie kennenzulernen. Diese Erfahrung lehrte uns, dass man aus diversen Gründen auf der Straße landen kann, oft strukturell bedingt. Obdachlos zu sein ist selten eine Entscheidung. Diese Menschen haben alle Hoffnung an ein funktionierendes ziviles System verloren. Ein Mann, 30 Jahre alt, obdachlos und Alkoholiker, sagt zu uns: „Verurteilt nicht und ihr werdet nicht verurteilt, es gibt immer Gründe“. Diesen Menschen zuzuhören, sich mit ihnen zu unterhalten, sie kennenzulernen, nicht zu urteilen, war die wertvollste Erfahrung, die wir bei diesem Projekt erleben durften. Wir haben erkannt, dass genau das Zuhören, der erste wichtige Schritt ist. Oft werden Entscheidungen für diese Menschen und (Vor-)Urteile über sie getroffen, ohne dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, ihre Meinung zu teilen. Oft hörten wir, dass jeder obdachlos werden kann. Während unserer Zeit bei dieser Partnerorganisation trafen wir auf obdachlose Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Mit diesem IPP konnten wir mit wenig Zeit eine kleine Veränderung in dieser lokalen Gemeinschaft bewirken, und wir selbst haben eine große Menge während dieser zwei Wochen gelernt.

    Tanja, Teilnehmerin